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Copyright Daniel Weiss 2010
BB: Raumpatroullie Orion, oder es kann nicht immer Klappen
"BB vom 26.12.2009

So, meine neue Montierung ist erst vor einigen Tagen eingetroffen, und ungeduldig wie ich halt bin, wollte ich natürlich SOFORT beobachten. Leider geht das ja bei Wolken nicht. Deswegen war ich umso erfreuter, als ich am 26.12 Am Morgen aufwachte, und einen klaren Himmel sah. Noch erfreuter war ich, als es dann gegen Abend klar blieb, wären nicht diese schrecklichen Cirren aufgetaucht, aber egal, dachte ich, so ein paar Cirren, das GEHT SCHON!

Um 19 Uhr schaffte ich meine Losmandy auf den Balkon, etwas später saß auch der Tubus auf ihr. Ich balancierte sie notdürftig aus, und verband sie mit dem Zenitspiegel, steckte in diesen mein 36mm Okular, brachte den Telrad an. Und schwups, weg war die Balance. Ich schob das Gegengewicht so weit nach außen wie es ging, und noch immer war der Tubus zu schwer. In meinem Spechtelwahn suchte ich nach einem Ersatzgewicht. Schließlich musste ein Bügeleisen herhalten, welches ich an der Gegengewichtstange befestigte. Meine Konstruktion sah schon recht Abenteuerlich aus. Etwas wie aus Raumpatroullie Orion. Blöderweise habe ich meinen Fotoapperat nicht gefunden. Aber dadurch war die Montierung wenigstens in den meisten Bereichen des Himmels ausbalanciert. Nur die Objekte in der Nähe des Zenits waren unerreichbar. Blöderweise waren im Zenit die interessantesten Objekte. Nunja, ich machte gute Miene zum Bösen Spiel und wollte Grade mein Teleskop auf den Orionnebel richten, da verdeckte eine Wolke den Orionnebel. Aber nicht irgendeine Wolke, sondern eine Schöne Große Wolke, welche garkein Ende nehmen wollte, denn sie stammte aus dem Schornstein des Großkraftwerks hier in Mannheim. Fluchend richtete ich mein Teleskop auf dem Fuhrmann. M36, M37 noch ein paar andere offene Sternhaufen, sehr schön, oder wie der Brite sagen würde "very impressive". Dann wollte ich mein Teleskop auf M1 richten. Doch was sah ich? Nichts. Im 36mm Okular war nichts zu sehen. Kein Wunder bei diesem Mond und der fast noch helleren Weihnachtsbeleuchtung des Nachbars. M31 war dann kurz neben dem Mond, und H+Chi Persei war im "Nicht Ausbalancierten" Teil des Himmels, ein Bügeleisen kann halt kein Gegengewicht ersetzen. Nordamerikanebel habe ich dann auch versucht. Blöderweise war er auch im nicht Ausbalancierten Teil, welcher den gesamten Perseus erfasste. Außerdem hätte ich ihn sowieso nicht erkennen können. Nicht mit einem 8" ACF bei dem Himmel. 

Jaja, es kann halt nicht immer Klappen. Ich packte alle Sachen wieder ein, die Montierung kam in ihren Knallkopp, äh Knallfolie Koffer, die Elektronik in eine Plastikbox, so dass ich alles schnell aufbauen kann. Jetzt benötige ich nur noch einen Akku, sodass ich auch mobil sein kann.

Da sage ich nur "Möge die Macht/Nacht das nächste mal mit mir sein!"
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