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Copyright Daniel Weiss 2010
Kleines Plädoyer zur Technisierung unseres Hobbies
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 Erstellt am 31.12.2009 im Astrotreff
Mensch seit ihr gemein,
ich wurde damals nicht so zerissen (Bin 15, und hatte mit 14 Jahren auch ein 8" ACF, war aber nicht mein Erstteleskop, Astronomie ist mein Hobby, seit dem ich 4 Jahre alt war, seitdem für ein größeres Teleskop gespart, hatte Zeitweise 4 Nebenjobs, viele Ferngläse und Spektive, von Tchibo, benutzt, und mich dann von diesen Astrohändlern zu einem 8" ACF auf Gabel beschwatzen lassen. Ich konnte allerdings die Gabel ohne Verlust verkaufen, und ich bin froh mich für ein SC entschieden zu haben, weil mit dem Öffnungsverhältnis f/10 ist Spektroskopie nicht kritisch, wobei es bei f/4 sehr teure Optiken im Spektrographen braucht.)

Und bevor wir irgendwas verallgemeinern: Das beste Teleskop ist das, mit dem man am meisten Beobachtet. Ob das nun ein 8" SC auf Gabel ist, ein ebensolches auf einer Losmandy, ein 18" Dobson oder ein 80cm Cassegrain in einer Sternwarte ist, ist jetzt egal. Jedes Teleskop hat seinen Himmel, und nicht das Teleskop (die Technik) ist das wichtige, sondern die Beobachtung. Man kann noch so toll sagen, oh ich habe ein tolles Teleskop, wenn man damit nicht beobachtet. Und ich merke immer wieder, welch ein wunderbares Hobby die Astronomie ist, wobei es mich manchmal nervt, dass sie unter der "Technisierung" leidet. GoTo, Riesige Schneckenräder, Komafreie Optiken, Meade Lightswitch Technologie... DAS IST DOCH ALLES EGAL! Die Faszination, die vom Nachthimmel ausgeht, das zählt. Ich geh auch manchmal mit unbewaffnetem Auge auf den Balkon, setz mich auf den Balkonstuhl, packe mich dick ein, halte eine Tasse Tee in der Hand, und schaue nach oben. MIt der Zeit werden es immer mehr Sterne. Die Sterne der hellen Sternbilder liegen wie Perlen im Himmel, umgeben von schwächeren Sternen. Man kann die verschiedenen Farben der Sterne erkennen. Den bläulichen Rigel, den Roten Beteigeuze, den Dunkelroten Aldebaran, und noch viele weitere. Langsam tauchen nebulöse Fläckchen auf. Ich sehe die Plejaden, den Orionnebel. Versuche die Andromedagalaxie zu erkennen, doch daran scheitere ich, aber ich gebe nicht auf. Ich versuche zu BEGREIFEN, wie weit da alles weg ist, wie groß das ist,, und ich werde immer mehr von meiner Kleinheit, von meiner Nichtigkeit überzeugt...

Nunja, das war jetzt sehr schnulzig, aber dass ist für mich das Hobby Astronomie. Natürlich, Technisches Rüstzeug ist wichtig, aber das wichtigste, das schönste und wunderbarste ist die Beobachtung.

CS,

Daniel

EDIT: Entschuldigt bitte mein komisches Deutsch heute, ich bin noch etwas müde 

 

 

 

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